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Datenschutzerklärung Schüler:innen

·2141 Wörter·11 min

Hallo! 👋
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Diese Datenschutzerklärung erklären wir so, dass du (wenn du 10 Jahre oder älter bist) verstehst, was mit deinen Daten passiert. Und für alle, die älter sind (12+), gibt es auch ein paar technische Häppchen – denn Datenschutz ist wichtig und spannend.
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1. Kurz & knapp: Was wir nicht tun
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Wir speichern nicht:

  • Deine Texteingaben, Rechnungen oder Zeichnungen
  • Deine Tastaturanschläge
  • Irgendwelche „Verhaltensprofile“ über dich
  • Was du die KI fragst
  • Was die KI dir antwortet

Wir speichern nur:

  • Welche Aufgaben du erfolgreich abgeschlossen hast (wie ein Abhaken in einer To-Do-Liste)
  • Deinen Aptigy-Kontostand (eine magische Energie für die KI, mehr dazu später)
  • Technische Basisinfos (siehe unten)

Und das Wichtigste: Deine Lösungen bleiben bei dir. Wir schicken sie nie an unseren Server – außer du nutzt bewusst die KI.

1.1 Wie du dich anmeldest – ganz ohne E-Mail
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Das Allerbeste zuerst: Du brauchst keine E-Mail-Adresse und keinen echten Namen, um Aptigo zu nutzen!

Dein Lehrer oder deine Lehrerin gibt dir einen persönlichen PIN-Code. Den gibst du beim ersten Mal ein – und schon bist du drin.

Was wir über dich speichern? Nur:

  • Eine technische Kennung (GUID – eine lange, zufällige Zahlenkombination)
  • Deinen selbst gewählten Screenname (den kannst du jederzeit ändern)
  • Welche Aufgaben du geschafft hast
  • Deinen Aptigy-Kontostand

Deinen echten Namen, deine Adresse, deine E-Mail – all das fragen wir nie!

Für Jugendliche: Das ist datenschutzfreundlich, weil du völlig anonym bleiben kannst. Dein Lehrer sieht nur deinen Screenname – wenn du ihn ändern möchtest, kannst du das jederzeit im Profil tun.


2. Was passiert mit deinen Eingaben (Aufgabenlösungen)?
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Du gibst in der Lernplattform etwas ein – zum Beispiel eine Antwort auf eine Matheaufgabe oder ein kurzes Diktat. ✅ Diese Eingabe wird lokal in deinem Browser verarbeitet (in der sogenannten WASM-Umgebung). ❌ Sie wird nicht an unseren Server gesendet. ❌ Wir können sie also nie sehen, nie auswerten und nie verlieren (außer dein Gerät geht kaputt).

Für Jugendliche & Technik-Fans: Die Anwendung läuft als Blazor WebAssembly (WASM). Das bedeutet: Der Code wird einmal von unserem Server heruntergeladen, dann rechnet dein eigener Computer (oder dein Tablet/Smartphone). Deine Eingaben wandern nie über das Internet zurück zu uns. Das ist ein großer Vorteil für deine Privatsphäre.

3. Was speichern wir auf unserem Server? (Weniger, als du denkst)
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Wir speichern auf unserem Server nur zwei Dinge:

Welche Aufgaben du erfolgreich gelöst hast Beispiel: „Aufgabe 4.2: erledigt am 12. Mai“ Das hilft dir, den Überblick zu behalten, wenn du dich wieder anmeldest.

Deinen aktuellen Aptigy-Kontostand (z. B. „3“) – das ist eine magische Energie für den KI-Assistenten (siehe Kapitel 4).

In welchen Kursen du dich angemeldet hast. Das brauchen wir um dich wieder zu deinen Kursen zu führen und, weil nur deine Lehrer oder Lehrerin des Kurses sehen können, welche Aufgaben du schon erledigt hast.

Übrigens: Auch hierbei können Lehrer nur deinen Screenname sehen. Das ist der Name, den du in deinem Profil eingibst. Wenn du ihn änderst, ändert er sich auch in der Ansicht deines Lehrers. Das ist aber keine Funktion, die wir eingebaut haben, damit du deinen Lehrer ärgern kannst, sondern, um dir die Möglichkeit zu geben, für alle anonym zu bleiben, denen du deinen aktuellen Screennamen nicht verraten willst. Intern speichern wir jeden Nutzer (Lehrer, Schüler und sogar mich als Admin) unter einer langen GUID. Diese ändert sich nie und deine Lehrer/in kann deine GUID sehen. Das bedeutet: Wenn sich ein/e Lehrer/in bei uns meldet und sich beschwert, können wir zwar nicht sagen, wer hinter der GUID steckt, aber wir können den entsprechenden Account sperren oder sogar löschen. Anonym bedeutet bei Aptigo nicht “dumm”!

Warum ist das datensparsam? Viele Plattformen speichern jede deiner falschen Antworten, jede Pause, jede Mausbewegung. Wir nicht. Wir vertrauen dir: Dein Lernweg ist deine Sache.

4. Der KI-Assistent – wie er funktioniert (mit Aptigy)
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Unsere Lernplattform hat einen KI-Assistenten, der dir bei Aufgaben helfen kann – zum Beispiel indem er Tipps gibt, deine Antwort erklärt oder eine schwierige Frage umformuliert.

Du musst ihn nicht benutzen. Dein Lehrer oder deine Lehrerin kann entscheiden, ob du Aptigy bekommst oder nicht.

4.0 Was ist Aptigy?

Aptigy ist eine Art magische Energie für die KI.

Dein Lehrer gibt dir Aptigy (z. B. 5 Stück). Jede Frage an die KI kostet 1 Aptigy. Ist dein Aptigy-Konto leer, kann die KI nicht mehr antworten – du musst deinen Lehrer um neues Aptigy bitten. Was Aptigy nicht ist:

  • Kein echtes Geld
  • Kein Tracking deiner Fragen
  • Keine persönliche Bewertung

Was Aptigy ist:

  • Eine einfache Zahl auf unserem Server, z. B. „noch 3 Aptigy übrig“
  • Deine persönliche Energiequelle für die KI

4.1 Was passiert, wenn du die KI fragst? Du klickst auf „KI fragen“ → das System prüft: 🧠 Hat dieser Schüler noch mindestens 1 Aptigy?

Ja → Deine Frage wird an die KI gesendet. Du bekommst eine Antwort. Dein Aptigy-Konto sinkt um 1.

Nein → Die KI antwortet nicht. Du siehst eine Nachricht wie: „Kein Aptigy mehr übrig. Bitte frag deinen Lehrer nach mehr.“

Das ist alles, was technisch passiert.

4.2 Was wird über deine KI-Nutzung gespeichert? (Fast nichts) Wir speichern auf unserem Server nur:

Deinen aktuellen Aptigy-Kontostand (z. B. 3)

Wir speichern explizit nicht:

  • ❌ Wie viele Fragen du insgesamt gestellt hast
  • ❌ Wann du welche Frage gestellt hast
  • ❌ Was du die KI gefragt hast
  • ❌ Was die KI geantwortet hat
  • ❌ Ob du die Antwort gut oder schlecht fandest
  • ❌ Ein „Verbrauchsprofil“ über dich

Das Besondere daran: Dein Lehrer sieht nur, ob dein Aptigy-Konto leer ist oder nicht. Er kann dir neues Aptigy geben – aber er kann nicht sehen, wofür du es ausgegeben hast. Das ist wie bei einem Gutschein: Der Lehrer gibt dir 5 Gutscheine für die Kantine. Er weiß, wann du keinen mehr hast – aber nicht, ob du Pommes, Pizza oder Salat gekauft hast.

4.3 Was passiert mit deinen KI-Fragen selbst? Zunächst einmal wirst du feststellen, dass du keine direkten Fragen an die KI stellen kannst. Dein KI-Assistent besitzt nur einen Button “Hilf mir”. Wenn du den klickst, schnürt Aptigo im Hintergrund ein kleines Packet für den KI-Bot:

  • Welchen Block bearbeitest du gerade?
  • Was ist die Aufgabe darin? (bei mehreren Aufgaben werden alle eingepackt)
  • Was hast du in dem Block bisher gemacht (eingegeben, Geklickt, zurechtgerückt,…)
  • Schon auf deinem Gerät wird abgeglichen, welche deiner Schritt richtig waren (gemäß der Lösung, die dein Lehrer vorgibt)
  • Die KI bekommt dann dieses Packet geschickt

Deine Frage wird kurzzeitig an unseren Server geschickt (weil die KI dort angebunden ist)

Unser Server leitet sie an die große KI weiter (z. B. GPT)

Die KI schickt eine Antwort zurück

Beides – Frage und Antwort – wird sofort gelöscht. (Niemand liest mit, nichts wird gespeichert.)

Die einzige Ausnahme: Während die KI antwortet (meist 1–5 Sekunden) existiert deine Frage im Arbeitsspeicher – das ist technisch nicht anders möglich. Danach ist sie endgültig weg.

4.4 Was du niemals die KI fragen solltest Weil deine Frage kurzzeitig über das Internet zur KI reist, gilt die goldene Regel:

Frag die KI nach Schulthemen – nicht nach Privatsachen. Auch wenn du keine Fragen selbst eingeben kannst, werden deine bisherigen Antworten mit in das Päckchen für die KI gesteckt.

🚫 Nicht in deine Antwortfelder gehören deshalb:

  • Deinen echten Namen
  • Deine Adresse oder Telefonnummer
  • Passwörter
  • „Was hält die KI von meiner Mitschülerin Lisa?“

✅ Gut zu fragen:

  • „Kannst du mir die binomischen Formeln erklären?“ „Ist dieser Satz im Perfekt oder Präteritum?“

„Ich verstehe nicht, warum 7x + 3 = 24 nach x=3 löst – hilf mir bitte“

Die KI ist wie ein sehr kluges Mathe-/Deutsch-/Geschichtsbuch, das mit dir spricht – aber es muss nicht dein Tagebuch kennen.

4.5 Darf ich die KI überhaupt nutzen? (Alter & Erlaubnis) Viele KI-Dienste (wie ChatGPT) erlauben die Nutzung erst ab 13 Jahren. Deshalb:

  • Wenn du jünger als 13 bist, entscheiden deine Eltern gemeinsam mit deinem Lehrer, ob du Aptigy bekommen darfst.
  • Dein Lehrer kann die KI-Funktion auch komplett ausschalten, indem er 0 Aptigy vergibt.
  • In diesem Fall kommst du in Blöcken, die KI zum Auswerten nutzen, automatisch weiter. Du erhälst dann den Hinweis: “Nicht genug Aptigy. Bitte frag deinen Lehrer!”

5. Die JSON-Funktion: Deine Daten, deine Kontrolle
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Du hast einen Knopf: „Lokale Sicherung (JSON)“ Damit kannst du alle deine Eingaben als eine Datei auf deinem eigenen Gerät speichern – zum Beispiel auf deinem USB-Stick, in deiner Cloud (wie iCloud oder OneDrive) oder auf deinem Schul-Laptop.

Wichtig: Diese JSON-Datei landet nie auf unserem Server. Du entscheidest allein, wo du sie ablegst. Wenn du sie verlierst, können wir sie nicht wiederherstellen (weil wir sie nie hatten).

Tipp für Jugendliche: Öffne so eine JSON-Datei mal mit einem Texteditor – du siehst darin eine strukturierte Liste deiner Lösungen. Das ist ein kleiner Einblick, wie Computer Daten organisieren.

6. Welche technischen Daten fallen zwangsläufig an?
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Jedes Mal, wenn du eine Website oder Web-App besuchst, speichert der Webserver (bei uns) für kurze Zeit automatisch:

  • Deine IP-Adresse (die „Adresse“ deines Geräts im Internet)
  • Den Typ deines Browsers (z. B. Chrome, Firefox, Safari)
  • Datum und Uhrzeit Diese Daten nutzen wir nur um:
  • Die Seite technisch stabil zu halten
  • Fehler zu finden (z. B. wenn die Seite bei einem bestimmten Browser abstürzt)
  • Nach spätestens 7 Tagen löschen wir diese Logs. Wir verkaufen sie nicht, wir analysieren sie nicht für Werbung.

7. Cookies & lokale Speicherung
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Wir setzen keine Werbe-Cookies oder Tracking-Cookies ein. Was wir nutzen:

Einen Session-Cookie (der vergisst dich nicht sofort, wenn du die Seite schließt – der ist fast überall nötig)

Den lokalen Speicher deines Browsers (damit die App sich merken kann, dass du eingeloggt bist)

Beide enthalten keine persönlichen Nachrichten, sondern nur technische Schlüssel.

8. Vergleichstabelle (für dich zum Nachschlagen)
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Was passiert… Wird gespeichert? Wer kann es sehen? Du löst eine Aufgabe (ohne KI) Nein (nur lokal auf deinem Gerät) Nur du Du fragst die KI Die Frage selbst: Nein Die Antwort: Nein Niemand (außer der KI während der Antwort) Dein Aptigy-Kontostand Ja (eine Zahl, z. B. 3) Du + dein Lehrer (nur den Stand, nicht die Geschichte) Welche Fragen du gestellt hast Nein Niemand Wann du die KI genutzt hast Nein Niemand Deine erfolgreich gelösten Aufgaben Ja (nur dass du sie geschafft hast) Du + dein Lehrer Dein JSON-Backup Nein (nur auf deinem Gerät) Nur du (und wer die Datei hat)

9. Deine Rechte (auch für Kinder und Jugendliche)
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Du hast das Recht zu erfahren, welche Daten über dich gespeichert sind (bei uns sind das: die erledigten Aufgaben + dein Aptigy-Kontostand). Du hast das Recht, dass wir diese Daten löschen.

Schreib einfach eine E-Mail an admin@aptigo.de – zusammen mit deinem Lehrer, deinen Eltern oder allein, wenn du dich traust. Wir antworten in einfachem Deutsch. Wichtig: Wir können, wie oben beschrieben, nicht sicher feststellen, wer hinter einem bestimmten Account steckt. Um aber Daten zu löschen oder einzusehen, müssen wir in diesem Moment dann doch sicher sein, dass du die echte Person hinter dem Account bist. Deshalb: Wenn du mehr als eine einfache Frage hast, also z.B. Daten von uns zugeschickt haben willst oder sogar deine Daten löschen lassen willst, musst du die GUID in deiner E-Mail mitschicken. Wir schicken dir dann einen Code zurück, den du eingeben musst. Daran können wir erkennen, dass du wirklich die Person hinter der GUID bist und dann deinen Wunsch bearbeiten. Das klingt vielleicht kompliziert, ist aber ganz einfach: Einfach in deiner Mail die GUID mit angeben und wir erklären dir dann alles weitere!

Wichtig für unter 16-Jährige: Nach der DSGVO (der europäischen Datenschutz-Grundverordnung) brauchen Kinder unter 16 Jahren normalerweise die Erlaubnis der Eltern, wenn sie sich auf einer Plattform anmelden. Du darfst dich aber trotzdem schon mal umsehen. Bei der Registrierung bitten wir dich, mit deinen Eltern zu sprechen – das machen wir, um dich zu schützen.

10. Tiefgang für Jugendliche – Warum wir das so machen
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Vielleicht fragst du dich: Warum soll ich eine Plattform benutzen, die meine Lösungen nicht mal speichert? Gute Frage. Die Antwort: Deine Fehler gehen niemanden etwas an. In der Schule wird oft alles aufgeschrieben und bewertet. Bei uns kannst du experimentieren, ohne dass jemand deine falschen Antworten sieht. Nur der Erfolg zählt – und der bleibt erhalten.

Und warum Aptigy statt einem einfachen Zähler? Die meisten Plattformen würden speichern: „Schüler Max: 3 Anfragen heute um 10:13, 10:47 und 11:02“ Du speicherst nur: „Aptigy: 2“

Das ist datensparsam im echten Sinne – wir sammeln keine Verhaltensdaten, keine Zeitstempel, keine Nutzungsmuster. Das ist nicht nur datenschutzfreundlich, sondern auch pädagogisch wertvoll: Du weißt, dass dir kein Profil erstellt wird. Das schafft Vertrauen.

Außerdem: Je weniger Daten auf einem Server liegen, desto weniger können gehackt oder missbraucht werden. Das nennt man Datensparsamkeit – ein wichtiges Prinzip im Datenschutz.

11. Änderungen dieser Erklärung
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Wenn wir die App weiterentwickeln, ändert sich vielleicht auch diese Datenschutzerklärung. Dann schreiben wir das Datum oben neu. Du kannst jederzeit die aktuelle Version hier lesen.

12. Hast du noch Fragen?
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Frag einfach! 📧 admin@aptigo.de (Antwort kommt innerhalb weniger Tage, verständlich und ohne Fachchinesisch.)