Für viele Kolleg/innen ist der KI-Einsatz im Unterricht noch schwer steuerbar: Erlaubt man ihn, kommen schnell Antworten der Kinder, die rein KI-generiert sind und die – von Qualität und Umfang – erkennen lassen, dass die Kinder diese Antworten weder verfasst noch verstanden haben.
Das klassische Problem: Die KI denkt für die Schüler. Nicht mit ihnen.
Genau hier setzt Aptigo an. Wir haben uns gefragt: Kann man KI so einsetzen, dass sie Lehrende entlastet, ohne die Lernenden zu bevormunden? Die Antwort lautet: Ja – wenn man ihr zwei klar getrennte Rollen gibt.
KI als Assistentin für Lehrende („Fleißarbeit erledigen“) #
Die erste Rolle der KI in Aptigo ist die eines Autorenwerkzeugs für Sie als Lehrkraft. Sie erspart Ihnen die repetitive, zeitaufwändige Arbeit, ohne dass Sie die Kontrolle über die Inhalte verlieren.
Konkret bedeutet das: Sie geben einer Aufgabe eine Beispiel-Frage. Die KI generiert daraus passende weitere Fragen, Antwortmöglichkeiten oder Lösungen. Sie prüfen, passen an und übernehmen, was Ihnen gefällt. Das Ergebnis ist Ihr eigenes Material – nur schneller erstellt.
Beispiel: Sie erstellen eine Multiple-Choice-Frage zum Thema „Brüche“. Mit einem Klick erzeugt die KI drei weitere Fragen, die vom gleichen Schwierigkeitsgrad sind. Sie müssen nicht mehr jede Frage selbst formulieren, sondern nur noch die Vorschläge sichten.
Die KI macht also nichts automatisch. Sie unterstützt. Der letzte Satz gehört immer Ihnen.
KI als Tutor für Schüler („Helfen, nicht verraten“) #
Die zweite Rolle ist die heiklere: die direkte Interaktion mit den Lernenden. Viele Systeme geben der KI hier zu viel Macht – sie liefert fertige Lösungen, die Schüler nur noch kopieren müssen.
Aptigo macht das grundsätzlich anders. Die KI im Schüler-Modus ist ein Tutor, kein Lösungsblatt. Was das bedeutet:
| Die KI tut … | … und zwar weil |
|---|---|
| … kontextbezogene Hinweise geben | Sie erkennt, bei welcher Aufgabe der Schüler steckt und welche Antwort er bisher eingegeben hat. |
| … Wege erklären | Bei Aufgaben zeigt sie, wie man zur Lösung kommt, ohne das Ergebnis vorwegzunehmen. |
| … Tipps formulieren | „Du hast Cat schon korrekt zu Katze geschrieben - Was könnte bei Dog richtig sein?“ |
| … Fortschritt würdigen | „Du hast schon 3 von 5 Aufgaben richtig geschafft, weiter so!“ |
| … falsche Annahmen aufdecken | „Deine Antwort 7 wäre richtig für √49, aber hier ist √64 gefragt.“ |
Was die KI nicht tut: Die fertige Antwort als Lösung präsentieren. Das ist keine technische Einschränkung, sondern ein didaktischer Grundsatz.
Wie das in der Praxis aussieht #

Ein Schüler arbeitet an einer Aufgabe. Er kommt nicht weiter. Er klickt auf den „Hilf mir“-Button. Was passiert? Die KI bekommt folgende Informationen:
- Die genaue Aufgabenstellung (als Klartext, ohne LaTeX-Syntax)
- Die bisherige (falsche) Antwort des Schülers
- Die korrekte Lösung (versteckt – sie wird dem Schüler nicht direkt gezeigt)
- Den aktuellen Fortschritt („2 von 4 Aufgaben richtig“)
Daraus formuliert die KI einen Hinweis, der den Schüler auf den richtigen Weg führt – ohne ihm das Ergebnis auf dem Silbertablett zu servieren.
Beispiel aus der Praxis: Der Schüler gibt bei „Berechne √64“ die Antwort „7“ ein. Die KI antwortet: „Die Quadratwurzel einer Zahl ist die Zahl, die mit sich selbst multipliziert die Ausgangszahl ergibt. 7 × 7 = 49, das ist noch nicht 64. Probieren Sie es mit einer etwas größeren Zahl.“
Der Schüler denkt nach, korrigiert auf „8“ – und hat es selbst geschafft. Die KI hat nicht die Lösung verraten, sondern den Denkprozess angestoßen.
Welche Blöcke die KI-Hilfe unterstützen #
Nicht jeder Block benötigt eine KI-Hilfe. Die folgenden Blöcke bieten keine KI-Hilfe:
| Block | Warum bietet der Block keine Hilfe |
|---|---|
| Textblock | Der Textblock wird durch gelesen&verstanden abgeharkt. Das schaffen Schüler:innen in der Regel noch gerade so ohne KI. |
| Apti-Race | Beim Rennen müssen die Schüler:innen so schnell antworten, dass KI Unterstützung nicht hilfreich ist. |
| Trophäenblock | Trophäen müssen nur eingesammelt werden. Der KI Bot gratuliert den Schüler:innen |
| bereits gelöste Blöcke | Obwohl Blöcke nach dem Lösen und neuladen noch einmal bearbeitet werden könnten, ist der KI-Bot bei allen gelösten Blocks deaktivert, um Aptigy zu sparen und herumspielen mit dem Bot zu vermeiden |
In allen anderen Aptiblocks bietet der Bot seine Hilfe an: brauchst du Hilfe zeigt an, dass der KI-Bot für diesen Block verfügbar ist. |
Wie kann ich den KI-Bot unterstützen? #
Die KI-Hilfe ist für Sie als Lehrer kein Konfigurationsaufwand. Sie funktioniert automatisch, sobald der Block die nötigen Daten liefert. Beim erstellen eines Blocks können Sie jedoch ein paar Dinge beachten, die den KI Bot helfen spezifischer zu Helfen:
| Blocktyp | Was kann ich beachten? |
|---|---|
| NCalc (Matheblock) | Der Aptibot erkennt die Aufgabe aus ihrer Aufgabenstellung. Er kann Markdown und Latex ohne weiteres verstehen. Wenn Sie jedoch Bilder verwenden, beachten Sie, dass der Aptibot keine Bilder erkennen kann. Geben Sie daher alle Angaben auch nochmal im Textteil an. |
| Puzzle-Block | Der Aptibot erkennt alle Angaben und weiß auch, wie die Teile zusammengehören. Dennoch übersieht man leicht einen Punkt: Wenn Sie mehrere Gruppen erstellen, geben Sie diesen Gruppen sinnvolle Namen. Auch daraus kann der Bot Antworten verfeinern. Er sagt dann nicht: Du hast schon Gruppe 1 und Gruppe 3 richtig gelöst, was sagt dir das über Gruppe 2? sondern eher etwas wie: Toll, du hast Säugetiere und Echsen schon richtig zugeordnet. Was könntest du mit den Vögeln machen? |
| Mediablock | Zunächst mal erscheint es ungewöhnlich, dass der Block den Aptibot unterstützt. Aber hier können Sie in der Aufgabenstellung gezielte Aufgaben geben sowie z.B. Zeitstempel bei Youtubefilmen angeben. Gerade letzteres interessieren die Schüler:innen wenig, den Bot aber schon ;) |
| andere Blocktypen | Prinzipiell gilt: Wenn Sie die Aufgaben so stellen, dass Schüler:innen sie verstehen können, kann das auch der Bot. Berücksichtigen Sie: Der Bot kennt natürlich keinen Kontext aus dem Unterricht. Aufgaben wie: Zähle nochmal alle im Unterricht besprochenen Energiequellen auf mögen ihre Schüler:innen lösen - der Bot kann nur raten und halluziniert dann meist |
💰 Wichtiger Hinweis: Aptigy-Kosten #
Jede Nutzung der KI verbraucht 1 Aptigy pro Prüfung oder Hilfestellung. Das ist Teil des fair gestalteten Wirtschaftssystems von AptiGo.
Was passiert, wenn ein Schüler kein Aptigy mehr hat? #
Wenn ein Schüler ohne Aptigy den Aptibot nutzen möchte, sagt dieser: Nicht genügend Aptigy.
Wenn ein Schüler nicht genügend Aptigy besitzt, um eine KI-Prüfung durchzuführen, öffnet sich automatisch ein Eingabefenster. Hier muss der Schüler einen Einmal-Code eingeben.

Warum ist das so? #
| Situation | Lösung | Begründung |
|---|---|---|
| Schüler hat genug Aptigy | KI prüft die Antwort | Regelfall – qualitatives Feedback |
| Schüler hat kein Aptigy | Einmal-Code fordern, Hinweis, dass das Kind die Antwort von Ihnen prüfen lassen soll | Verhindert Blockade im Unterrichtsablauf |
| KI ist deaktiviert | Automatisch weitergelassen | Fallback, falls Server-Problem |
- Weisen Sie Ihre Schüler darauf hin, dass KI-Prüfungen Aptigy kosten
- Ermutigen Sie Ihre Schüler, Aptigy zu sparen und sorgfältig zu antworten
- Bei Schülern ohne Aptigy: Manuelle Prüfung durch Sie als Lehrkraft erforderlich
Was passiert, wenn ich selbst keine Aptigy mehr habe? #
Sie können im Aptiverse Aptigy eintauschen. Beachten Sie dabei auch folgendes: Das Erstellen von Unterrichtsmaterial wird nach verbrauchten Token (Rechenaufwand) abgerechnet.
Wie beim Handwerker
Vorher der Rahmen, nachher die genaue Abrechnung
Die genauen Kosten lassen sich erst nach Ihrer Anfrage ermitteln, da jede Eingabe (Prompt) unterschiedlich lang ist und eine individuelle Antwort erfordert. Das ist vergleichbar mit einem Handwerker oder einer Taxifahrt: Sie kennen vorher den ungefähren Rahmen, aber der exakte Betrag steht erst auf der Endrechnung.
| Wer & Wofür? | Abrechnungsmodell | Wie es funktioniert & warum |
|---|---|---|
| Schüler-Anfragen (im Unterricht / Kurs) |
Fester Fixpreis (1 Aptigy pro Anfrage) |
Volle Planungssicherheit für den Unterricht: Dank einer fairen Mischkalkulation kostet eine Schüleranfrage immer exakt 1 Aptigy. Egal wie komplex die KI-Antwort ausfällt – es gibt keine versteckten Kosten und keinen unvorhersehbaren Guthaben-Schwund im Klassenzimmer. |
| Lehrer-Materialerstellung (in der Werkstatt / am Schreibtisch) |
Echte Abrechnung nach Verbrauch (Token-basiert) |
Das Handwerker-Prinzip: Da sich der Aufwand bei Lehrer-Prompts (von der kurzen Notiz bis zum Großprojekt) vorher nicht genau abschätzen lässt, wird hier passgenau nach echtem Token-Aufwand abgerechnet. Meist liegt dies im Cent-Bereich (unter 0,10 € bzw. 100 Aptigy pro Anfrage). |
Ihre Sicherheit: Die Kosten pro Anfrage sind minimal – sie liegen fast immer weit unter 0,10 €. Das ist der übliche Standard bei allen KI-Diensten, und wegen der Cent-Beträge für den Einzelnen völlig unkompliziert.
Wie können Schüler Aptigy erhalten? #
- Aptigy erhalten Schüler ausschließlich von Ihnen!
- Aptigy werden pro Kurs vergeben. Kinder können weder von Ihnen vergebene Aptigy in Kursen anderer Kollegen nutzen, noch in weiteren Kursen, die Sie mit den Kindern haben.
- Sie können Aptigy in ihrem Path-Editor an die Schüler “ausgeben”
- Schüler:innen können Aptigy dann für alle KI-Funktionen nutzen
- Es ist also nicht möglich, z.B. den KI-Bot zu blockieren aber die KI-Frage zu erlauben
Warum das einen Unterschied macht #
Die übliche Sorge bei KI im Unterricht ist die der kognitiven Entlastung – die KI denkt, der Schüler schaltet ab. Bei Aptigo ist es umgekehrt: Die KI übernimmt da, wo sie wirklich hilft (Lehrer bei der Erstellung entlasten, Schülern Denkanstöße geben), und tritt dort zurück, wo sie schaden würde (Lösungen vorgeben).
Das Ergebnis ist ein Werkzeug, das weder Sie noch Ihre Schüler bevormundet, aber beiden das Leben leichter macht.
Warum AptiGo nicht kostenlos ist – und warum das gut ist
Viele sind es gewohnt, dass KI-Tools wie ChatGPT „umsonst“ sind. Dahinter stecken meist riesige Investoren, Datensammlung oder Werbung.
Bei AptiGo läuft es anders. Wir sind ein unabhängiges, von einem Mini-Team für Lehrer entwickeltes Tool. Es gibt keine Investoren, die Verluste ausgleichen, keine Werbung und keinen Verkauf von Daten. Jede echte KI-gestützte Rückmeldung oder Inhaltsgenerierung verursacht echte Kosten. Diese geben wir transparent und fair an Sie weiter – in Form von Aptigys.
Das bringt Ihnen klare Vorteile:
- Sie behalten die volle Kontrolle über den KI-Einsatz in Ihrer Klasse
- Sie entscheiden pro Schüler:in, wann KI-Unterstützung sinnvoll ist und wann Ihre persönliche Begleitung besser passt
- Wir berechnen für Schüleranfragen immer genau ein Aptigy (Stichwort: Mischkalkulation). Damit behalten Sie beim Einsatz im Unterricht die volle Kostenübersicht.
- Der Unterrichtsfluss bleibt erhalten – bei knappem Guthaben wird automatisch ohne KI fortgefahren
- AptiGo bleibt nachhaltig, unabhängig und werbefrei
Preise (Stand 2025): 1 Aptigy ≈ 0,01 Cent (genaue Paketpreise siehe [Preise]) Unser Versprechen: Wir finanzieren uns direkt durch die echte Nutzung – nicht durch Ihre Daten oder durch Lock-in-Effekte. So bleibt AptiGo genau das, was es sein soll: Ein ehrliches Werkzeug für engagierte Lehrer.
Ausblick: Monetarisierung nach der Betaphase Transparenz ist uns wichtig: In der aktuellen Betaphase ist die Nutzung komplett kostenfrei – Sie müssen und können noch keine Apticoins erwerben.
Später nach der Beta-Phase wird sich AptiGo über dieses faire Token-Modell finanzieren (siehe oben), um den Betrieb nachhaltig, unabhängig und werbefrei zu sichern. Das bedeutet für Sie: Jetzt in der Beta können Sie alle Funktionen völlig risikofrei und ohne Kosten auf Herz und Nieren testen!